ABRAXAS Medienwerkstatt e.V.

Verein für Medien, Kultur und interkulturelle Arbeit

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Geschichte nach 1945

Januar 18th, 2010 · Keine Kommentare

Eröffnung der Landsynagoge in Roth
Medienwerkstatt Marburg

ERBENHEIM IM WANDEL
BRD 1993/94, 45 Min.
Wiesbadener Medienzentrum

Erbenheim im Wandel – mehr als ein Jahr haben sich knapp 20 Erbenheimerinnen und Erbenheimer mit ihrem Stadtteil beschäftigt, um diesen Film zu erstellen. Für die vielen einzelnen Filmteile mußte Archivmaterial ausgewertet werden, alte Fotos wurden beschafft und einige Statisten waren für die Dreharbeiten notwendig. Erbenheim im Wandel ist eine dokumentarische Produktion, die verschiedene Bereiche eines gewachsenen Stadtteiles aufzeigt. Landwirtschaft, bauliche Veränderungen, die Verkehrsentwicklung und viele andere Eindrücke machen den Film zu einem Kaleidoskop von Erinnerungen, zusammengetragen von mehr als 1200 Jahren Lebenserfahrung.
Die Produktion wurde von den Erbenheimern in Zusammenarbeit mit zwei Mitarbeitern des Wiesbadener Medienzentrums erstellt, wobei die inhaltliche Arbeit voll in den Händen der älteren Damen und Herren lag.
Mit Unterstützung der Akademie für Ältere bei der VHS, der ev. Paulusgemeinde Erbenheim, der Arbeitsstelle Altenarbeit der Gemeindedienste und Männerarbeit in der EKHN sowie der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung konnte das aufwendige Projekt realisiert werden. Herausgekommen ist ein Erbenheimer Dokument, das nun für jeden Erbenheimer und Nichterbenheimer beim Medienzentrum zu erhalten ist.

GELD ODER LEBEN – Credo, Krise, Karoshi
BRD 1998, 35 Min.
Medienwerkstatt Marburg

Die Phönizier haben das Geld erfunden.
Aber warum so wenig?
(Nestroy)
Wer hat nicht schon mal im Angesicht von überzogenem Dispokredit, steigenden Mieten und sinkenden Realeinkommen an einen Banküberfall gedacht, klammheimlich natürlich. “Hände hoch! Geld oder Leben!”, ein allseits bekannter und beliebter Spruch aus Film und Fernsehen mit dem jeder Bankräuber sein Glück versucht, ist in diesem Film nicht als Drohung gemeint, sondern als Fragestellung in labilen Zeiten, in denen von Stabilität seltsamerweise nur dann die Rede ist, wenn es um das Geld geht…
Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums der DM zeigt der Film in einer Montage die verschiedenen Aspekte des Geldes und geht dabei insbesondere auf das höchst eigenartige, innige und quasi religiöse Verhältnis der Deutschen zu “ihrer DEMARK” ein. Aufgesucht wird die “Wiege der DM” in einer Kaserne bei Kassel, und es wird versucht den Stationen der “harten DM” in der Nachkriegsgeschichte nachzugehen. Gefragt wird nach den warenförmigen Verhältnissen zwischen den Menschen, die über das Geld, bzw. über die DM, geregelt werden und es wird bewußt provokativ nach einem anderen Leben jenseits von Geld gesucht, nach Menschen, die nicht bereit sind, sich dem alleinigen Diktat der DM und der Geldrationalität zu unterwerfen.
Übrigens: “Karoshi” heißt in Japan der plötzliche Managertod, der ca. 180 Manager im Jahr im Finanzgetümmel ereilt.

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