ABRAXAS Medienwerkstatt e.V.

Verein für Medien, Kultur und interkulturelle Arbeit

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Projektbericht 2005

Februar 19th, 2010 · Keine Kommentare

Von der Medienwerkstatt im Jahr 2005 durchgeführte Projekte


Videokids 2005: Die Drogenfalle

Frauen – ein anderer Blick: Der Wochenendtrip


Die Drogenfalle


Die Jugendlichen übten alle Kameraeinstellungen: Nah, Halbnah, Halbtotale, Amerikanisch, Totale, um sie richtig bei den Dreharbeiten einzusetzen.

Nach den Kameraübungen ging es auf die Jagd nach Schnittmaterial für die einzelnen Filminterviews: Polizei, Gericht, JUKO, Freigängerbesuch aus dem Gefängnis Rockenberg und Drogen-/Suchtberatung.

Bei der Polizei wurde erfragt, ab wann Jugendliche straffällig sind, verhaftet werden können und wie anschliessend mit ihnen verfahren wird. Die Führung durch die gesamte Polizeistation klärte u.a. über Drogen aufund ermöglichte den Jugendlichen den Aufenhalt in einer Zelle nachzuvollziehen.

Die Gerichtssoap Drogenfalle wurde mit viel Einsatz und Drehterminen geprobt und verfilmt. Die Schauspielarbeit wurde von Karin Wölfer betreut.

Das Interview bei der Sucht- und Drogenberatung förderte eine Menge wichtige Informationen nicht nur über Drogen und wie die Abhängigkeit davon entsteht und sich äußert zu Tage, sondern auch wie man selbst damit umgehen oder sich Hilfe suchen kann.

Mit viel Spass wurden die fertigen Aufnahmen gesichtet, um dann mit viel Geduld am Schnittplatz zu richtigen Filmen montiert zu werden.Die Filmpräsentation fand am 5. April 2006 vor einem Publikum von 50 interessierten Jugendlichen und Erwachsenen, sowie Betreuern aus der Jugendarbeit statt.

Die Filme können auf DVD gegen einen Unkostenbeitrag bei der ABRAXAS Medienwerkstatt bestellt werden.

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Der Wochenendtrip


Zwischen Storyboard malen und Drehbuch schreiben, begann die Kameraeinführung. Alle Teilnehmerinnen übten die richtige Positionierung der Kamera und die unterschiedlichen Kameraeinstellungen, wie: Nah, Halbnah Amerikanisch, Halbtotale, Totale in gestellten Situationen miteinander.

Storyboard und Drehbuch wurden in vielen Stunden detailliert erarbeitet und erstellt. Szenen wurden im Trockenen geprobt, um herauszufinden, ob die Anweisungen des Drehbuchs umsetzbar sind.

Nachdem das Drehbuch fertiggestellt war, begannen die Proben und männliche Darsteller wurden zusätzlich für die Drehaufnahmen gesucht.

Die Gruppe suchte auch nach den passenden Drehorten und wurde fündig. Nach Anfragen und Genehmigungen konnten bei Alkoni in Wehrda und im Schloß Rauischholzhausen Termine für die Dreharbeiten festgelegt werden. Gewisse Wohnzimmerszenen wurden im Möbelhaus Alkoni gedreht, weitere Szenen im bzw. am Schloß Rauischholzhausen und weiterer Umgebung.

Nach den Dreharbeiten ging es an den Schnittplatz, wo der Film geloggt, geschnitten und zu einem fertigen Film montiert wurde.

Nach beendeter Filmmontage und Nachvertonung konnte der Film als Ganzes begutachtet werden.

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Tags: Projektberichte