ABRAXAS Medienwerkstatt e.V.

Verein für Medien, Kultur und interkulturelle Arbeit

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Jahresspiegel 2002

Januar 17th, 2010 · Keine Kommentare

Kooperation, Auftragsproduktion, Performance, Dokumentation, Aufzeichnung

Auftragsarbeit Videoproduktion für das Hessische Landestheater; “Creeps” von Lutz Hübner, Regie: Luisa Brandsdörfer: Ein medien- und sozialkritisches Stück über die Schein-Realität eines Castings. Die Jugendlichen werden ausgenutzt und emotional extrem belastet, ihnen werden am Ende jedoch die Augen geöffnet.
Lehrerfortbildung im Rahmen des Marburger Medienpädagogik Modells, organisiert in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Marburg und HELP: PC-Schnitt Hard- und Software steht an einigen Schulen bereit, wird aber mangels eigener Kompetenz kaum oder nur mit sehr wenigen Schülergruppen genutzt. Dieser Intensivkurs soll den Pädagogen die Basistechnik für den digitalen Videoschnitt vermitteln, damit die vielfältigen pädagogischen Möglichkeiten der Videoarbeit effizient eingesetzt werden können.
Auftragsarbeit Präsentations-CD – Einblick und Aufschluß in die ökologischen Arbeitsweisen eines postmodernen Schäfers.
Auftragsarbeit für das Kulturamt Marburg, Aufzeichnung und Übertragung des 2. Marburger Kamerafilmpreises: Preisträger: Frank Griebe, dessen stilbewußte und phantasievolle Filmfotografie dem deutschen Kino wichtige Impulse verliehen und ihm damit neue internationale Anerkennung gesichert hat. Frank Griebe ist vor allem durch die Fotografie der Filme Tom Tykwers bekannt geworden, welcher auch die Laudatio hielt.
Überspielen von 8 Std. Material eines Deutsch-Afghanischen Sprachkurses
Mitherausgabe und –gestaltung des “Kulturbeben – Programmzeitung für Marburg” (erscheint monatlich)

Filmvorführungen und –veranstaltungen

“Film Ab!” Projektaufführung, Aufführen von eingesendeten Amateurfilmen
Ethnofilmreihen: Südamerika/Mittelamerika – Filmreihe Afrika – Filmreihe

Workshop, Veranstaltung, Projekt, Seminar

2 Schulungen im Audiobereich, Audioschnitt am PC
Schulungen in Videoschnittprogrammen, wie “Premiere” und “Pinnacle Studio 7″
Schulungen für Videoschnitt an der FAST Videomachine
Workshop, Kameraführung

Eigenproduktionen

Anfertigung des Präsentationsvideos der Medienwerkstatt von 1997 bis Anfang 2002
“Mythos Schäfer” – eine Produktion, die Licht in das Dunkel des antiken Schäfermythos bringen soll.
Anfertigung eines Hundetrainingsvideos für “Schäferhunde”
“Beschränkt”, über den Sinn und Unsinn von Schranken in unserem Leben
“Für immer begraben”, ein kurzer Thriller auf der Suche mit der Kamera nach Geldern im öffentlichen Finanzdschungel
Vorbereitung und Start mehrerer Produktionen für den Bereich Naturschutz

Durchführung / 2 Aufführungen des Film-Theaterprojektes “Videokids”

In Zusammenarbeit mit der Mitmachmerkstatt (Kindertheater), Produktion, Aufzeichnung,:

Auf der Bühne soll der Schulalltag und das Höllenleben gezeigt werden, während das Geschehen im Himmel vorher auf Video gedreht wird. Hier setzt das Projekt Videokids an, das für zwölf Wochen innerhalb der Gesamtprobenzeit angesetzt ist. Es vermittelt Kindern die wesentlichen Grundzüge der Videoproduktion und ist in einen technischen, einen inhaltlichen und einen praktischen Teil gegliedert. Der technische Teil umfaßt zunächst eine detaillierte Einführung in die digitale Kameratechnik und -anwendung. Die grundsätzlichen Funktionen der Kamera werden erklärt und es wird eine Einführung in Optik und Bildaufbau gegeben. Ebenfalls werden die grundsätzlichen Funktionen des digitalen Schnittplatzes erklärt. Der inhaltliche Teil ergibt sich aus der Probenarbeit der Mitmachwerkstatt. Für die Drehphase sind Vorbereitungen wie z.B. Kulissenbau, spezielle Requisiten basteln u.ä. nötig. Hier sind Ideen und Einsatz der Kinder gefragt. Anschließend folgt die umfangreiche und zeitaufwendige Phase der Postproduktion. Die Aufnahmen werden gesichtet, digitalisiert und schließlich geschnitten.

Mädchenvideoprojekt “Klappe die Erste” Folgeprojekt zu 2001

Dieses Projekt für junge Frauen vermittelt alle Phasen der Filmproduktion – angefangen bei der Erstellung eines Storyboards über den Kameradreh bis hin zum Final Cut. Geplant sind 12 Workshoptage, verteilt auf einen Zeitraum von drei Monaten. Das Ziel ist mit Spaß Kompetenz in den Medienbereichen zu erlangen und darüber den Zugang in die entsprechenden Berufsfelder zu erleichtern. Auf diesem Hintergrund arbeiten wir mit jungen Frauen daran, wie sie neben der Technikaneignung stufenweise Kompetenz und Sicherheit entwickeln, um existierende Ausbildungsangebote ausschöpfen zu können.

Medienpädagogisches Projekt “Film zum Anfassen”

Die Vermittlung von Medienkompetenz und die Sensibilisierung der Sinneswahrnehmung. Dieses handlungsorientierte Praxisprojekt soll scheinbar unbewusst wahrgenommene Einzelheiten, wie Geräusche, Hintergrundmusik oder die bloße Tatsache des Bildes an sich, aufdecken, erklären und eine kritische Auseinandersetzung mit Film und seinen Inhalten fördern. In einer verkürzten Reise durch die Geschichte des Films werden Bild, Ton und die Kraft der Mimik einmal unabhängig voneinander behandelt und so die Sinneswahrnehmung des Films als Ganzes sensibilisiert. Gemeinsam lernen Kinder, Film einmal von einer anderen Seite zu betrachten als nur der Unterhaltung wegen und sie können ihre Erkenntnisse vertiefen, indem sie selbst aktiv werden.

Medienpädagogisches Projekt “Her mit der Knete”

Durch die heutigen Action beladenen Zeichentrick- und Animationsfilme tritt der ursprüngliche Trickfilm in mancher Hinsicht in den Hintergrund. Auch die Wirkung/ Auswirkung der Trickfilme ist vielen eher fremd. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen auf einfache Weise, ohne aufwendige Postproduktion zu zeigen, wie ein Knettrickfilm entsteht und dabei ihre filmische Betrachtungsweise zu schulen. Wir bieten den Kindern die Möglichkeit selbst eine kurze Eigenproduktion zu erstellen. Besonderer Wert wird hierbei auf den strukturellen Aufbau von Handlungssträngen sowie der Figurenentwicklung gelegt. Es werden Einblicke in die Bildgestaltung als auch in die Nachvertonung geliefert. Spaß am Umgang mit der Technik soll entwickelt und eine kritische Auseinandersetzung mit Trickfilm und seinen Inhalten gefördert werden.

Medienpädagogisches Projekt “Talk talk talk about”

In diesem Workshop geht es darum ein eigenes Verhältnis zu entwickeln, was in Talkshows öffentlich diskutiert Sinn macht und was nicht. Gemeinsam wird sich mit der medialen Überschwemmung durch Talkshows auf allen Kanälen auseinandergesetzt, werden die Hintergründe beleuchtet und herausgefunden, welche Talkshows gut sind, welche schlecht sind und welche es geben sollte. Im freien Rollenspiel können die Figuren von Moderator, Kandidaten und Publikum besetzt werden. Durch den Rollentausch zwischen Moderation, Zuschauer/in und Kandidat/in – wenn nacheinander jede Rolle eingenommen wird – wird unmittelbar die Erfahrung, welche Stärke in welcher Position sitzt, vermittelt. Vor und hinter der Kamera wird sich durch die verschiedensten Talkshows gespielt. Zur medienkritischen Auseinandersetzung und Bewusstmachung kommt der Aspekt, dass durch die unterschiedlichsten Thematiken, die sich die Kinder aussuchen, gleichzeitig die Möglichkeit besteht, aktuellen Dingen mit denen sich beschäftigt wird, ein Ventil durch das Ausspielen zu bieten.

Tags: Jahresspiegel (2000-2005)

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